Equipment
Eine Kamera allein macht noch keine guten Fotos. Aber die passende Ausrüstung kann einem das Fotografieren durchaus erleichtern. Besonders dann, wenn man bei eisigen Temperaturen unter dem norwegischen Nachthimmel auf Polarlichter wartet, durch verlassene Gebäude streift oder versucht, die besondere Atmosphäre eines Konzerts einzufangen.
Im Laufe der Jahre hat sich bei mir einiges an Fotoequipment angesammelt. Kameras, Objektive, Filter und allerlei Zubehör – manches begleitet mich schon seit vielen Jahren, anderes ist erst kürzlich dazugekommen. Und natürlich gibt es immer wieder etwas Neues, das mein Interesse weckt.
Dabei muss es für mich nicht unbedingt die neueste oder teuerste Technik sein. Viel wichtiger ist, dass ich gerne damit fotografiere, sie zu meinen Motiven passt und ich mich darauf verlassen kann.
Auf dieser Seite zeige ich euch meine aktuelle Fotoausrüstung und erzähle ein bisschen darüber, wofür ich die einzelnen Dinge verwende.
Meine Kameras
Nikon Z6 III – mein neuester Kamerabegleiter
Seit Oktober 2026 gehört die Nikon Z6 III zu meiner Fotoausrüstung. Nach mehreren Jahren mit meiner Nikon Z6 war es für mich an der Zeit, mein Equipment um einen neueren Kamerabody zu erweitern.
Besonders gespannt bin ich darauf, wie sich die Z6 III bei meinen bevorzugten Motiven bewährt: Polarlichter, Nachtaufnahmen, Konzerte, Landschaften und Lost Places. Gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen erhoffe ich mir einige Vorteile.
Da sie erst seit Kurzem bei mir eingezogen ist, werde ich sicher noch einiges ausprobieren und Erfahrungen sammeln.
Nikon Z6 – meine langjährige Begleiterin
Meine Nikon Z6 begleitet mich seit Februar 2019. Mit ihr bin ich damals in die Welt der spiegellosen Vollformatkameras eingestiegen.
Seitdem war sie auf zahlreichen Reisen und Fototouren dabei, hat Polarlichter, Landschaften, Städte und viele andere Motive eingefangen.
Auch wenn inzwischen die Z6 III dazugekommen ist, bleibt die Z6 Teil meiner Ausrüstung. Eine bewährte Kamera wird schließlich nicht automatisch schlechter, nur weil ein neueres Modell auf dem Markt erscheint.
Meine Objektive
Mit den Jahren hat sich bei mir eine recht vielseitige Objektivsammlung angesammelt. Vom extremen Weitwinkel über lichtstarke Festbrennweiten bis zum Tele- und Makroobjektiv ist einiges vertreten.
Natürlich nehme ich nicht jedes Objektiv auf jede Fototour mit. Was in meiner Kameratasche landet, hängt davon ab, wohin es geht und welche Motive mich erwarten.
Sigma Art 24–70 mm f/2.8 DG OS HSM
Standardzoom · Nikon F-Mount
Dieses Objektiv gehört seit Februar 2019 zu meiner Ausrüstung. Mit seinem vielseitigen Brennweitenbereich eignet es sich für ganz unterschiedliche Situationen: Landschaften, Städte, Reisen, Veranstaltungen und vieles mehr.
Die durchgehende Lichtstärke von f/2.8 ist besonders dann interessant, wenn die Lichtverhältnisse nicht optimal sind.
Durch den Nikon-FTZ-Adapter kann ich das Objektiv weiterhin an meinen spiegellosen Nikon-Z-Kameras verwenden.
Sigma Sports 70–200 mm f/2.8 DG OS HSM
Telezoom · Nikon F-Mount
Seit August 2019 gehört dieses lichtstarke Telezoom zu meiner Sammlung.
Besonders bei Sportveranstaltungen, Events und weiter entfernten Motiven ist der Brennweitenbereich von 70 bis 200 mm ausgesprochen praktisch. Die durchgehende Lichtstärke von f/2.8 bietet zusätzliche Möglichkeiten, wenn weniger Licht zur Verfügung steht.
Allerdings ist ein solches Teleobjektiv auch nicht gerade ein Leichtgewicht. Man überlegt sich also durchaus, ob man es auf eine längere Fototour mitnimmt.
Sigma Art 14 mm f/1.8 DG HSM
Ultraweitwinkel · Nikon F-Mount
Dieses Objektiv habe ich seit Februar 2020. Mit seiner Brennweite von 14 mm und der hohen Lichtstärke von f/1.8 bietet es spannende Möglichkeiten für die Landschafts-, Nacht- und Astrofotografie.
Gerade weite Sternenhimmel oder Landschaften unter Polarlichtern sind Motive, bei denen ein solches Ultraweitwinkel interessant wird.
Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich mit diesem Objektiv noch ein wenig anfreunden muss. Eine so kurze Brennweite verlangt durchaus nach einer bewussten Bildgestaltung. Nicht jedes Objektiv wird eben sofort zum Lieblingsbegleiter.
Sigma 105 mm f/2.8 EX DG OS HSM Macro
Makroobjektiv · Nikon F-Mount
Seit Mai 2021 gehört auch ein Makroobjektiv zu meiner Ausrüstung.
Manchmal sind es gerade die kleinen Dinge, die mich faszinieren: feine Strukturen, Pflanzen, Oberflächen und Details, an denen man im Alltag gerne vorbeisieht.
Mit dem 105-mm-Makro kann ich mich diesen Motiven widmen und Dinge sichtbar machen, die sonst vielleicht unbemerkt bleiben würden.
Nikkor Z 24–200 mm f/4–6.3 VR
Reisezoom · Nikon Z-Mount
Seit Oktober 2022 befindet sich dieses vielseitige Reisezoom in meiner Sammlung.
Der große Brennweitenbereich von 24 bis 200 mm macht es besonders praktisch, wenn ich unterwegs flexibel bleiben und nicht ständig zwischen mehreren Objektiven wechseln möchte.
Gerade auf Reisen, bei Stadtbesichtigungen oder spontanen Fototouren ist es angenehm, mit einem einzigen Objektiv ganz unterschiedliche Motive aufnehmen zu können.
Nikkor Z 35 mm f/1.8 S
Festbrennweite · Nikon Z-Mount
Dieses Objektiv ist derzeit einer meiner absoluten Favoriten, besonders wenn ich Lost Places fotografiere.
Die feste Brennweite von 35 mm zwingt mich gewissermaßen dazu, mich selbst zu bewegen, Perspektiven bewusster zu wählen und genauer über meinen Bildausschnitt nachzudenken.
Gerade an verlassenen Orten, an denen Licht, Schatten, Strukturen und die besondere Atmosphäre eine große Rolle spielen, fotografiere ich ausgesprochen gerne damit.
Manchmal braucht es eben gar keinen großen Zoombereich, sondern einfach das passende Objektiv und einen interessanten Blickwinkel.
Nikon FTZ-Adapter – bewährte Objektive weiterverwenden
Ein großer Teil meiner Objektivsammlung stammt noch aus der Zeit des Nikon-F-Bajonetts. Damit ich diese Objektive weiterhin an meinen Nikon-Z-Kameras verwenden kann, nutze ich den FTZ-Adapter.
So konnte ich beim Wechsel zum spiegellosen Z-System meine vorhandenen Sigma-Objektive behalten und weiterhin verwenden.
Mein Stativ
Manfrotto Element Traveller Aluminium Kit
Für Nachtaufnahmen, Polarlichter und Langzeitbelichtungen gehört ein vernünftiges Stativ zur Grundausstattung.
Mein Manfrotto Element Traveller aus Aluminium ist ein kompaktes Reisestativ mit Kugelkopf. Durch seine Bauweise lässt es sich gut transportieren und bietet eine stabile Basis für viele fotografische Situationen.
Besonders bei längeren Belichtungszeiten möchte ich schließlich vermeiden, dass meine Bilder durch Kamerabewegungen verwackeln.
Und ja, mein Stativ hat blaue Akzente. Ein bisschen Farbe darf bei der Ausrüstung schließlich auch sein.
Meine Fotofilter
Neben den Objektiven gehören verschiedene Filter zu meiner Ausrüstung. Sie ermöglichen es mir, mit Belichtungszeiten, Lichtstimmungen und Reflexionen zu experimentieren.
Rollei ND-Filter – ND8, ND64 und ND1000
Meine Neutraldichtefilter von Rollei haben jeweils einen Durchmesser von 82 mm und unterscheiden sich darin, wie viel Licht sie reduzieren.
- ND8: Reduziert die Lichtmenge um drei Blendenstufen.
- ND64: Reduziert die Lichtmenge um sechs Blendenstufen.
- ND1000: Reduziert die Lichtmenge um ungefähr zehn Blendenstufen.
Besonders bei Langzeitbelichtungen am Tag sind solche Filter interessant. Beispielsweise lassen sich fließendes Wasser oder ziehende Wolken durch längere Belichtungszeiten ganz anders darstellen.
Rollei CPL-Polfilter – 82 mm
Mit einem Polarisationsfilter lassen sich unter bestimmten Bedingungen Reflexionen auf nichtmetallischen Oberflächen reduzieren. Auch Farben und Kontraste können dadurch beeinflusst werden.
Gerade bei Landschaftsaufnahmen mit Wasser, Pflanzen oder spiegelnden Oberflächen kann das sehr hilfreich sein.
Rollei Astroklar Nachtlichtfilter – 82 mm
Seit Juli 2019 gehört der Astroklar-Filter von Rollei zu meiner Ausrüstung.
Er wurde entwickelt, um bestimmte Lichtanteile künstlicher Beleuchtung zu reduzieren und damit unerwünschte Farbstiche bei Nachtaufnahmen abzumildern.
Allerdings kann auch ein solcher Filter die Lichtverschmutzung nicht einfach verschwinden lassen. Besonders bei modernen LED-Lichtquellen ist seine Wirkung begrenzt.
Rollei 100-mm-Steckfiltersystem mit Soft GND8
Seit August 2021 besitze ich außerdem ein Steckfiltersystem von Rollei mit einem Soft-GND8-Verlaufsfilter aus der Gorilla-Glas-Serie.
Anders als ein gewöhnlicher ND-Filter dunkelt dieser Verlaufsfilter nur einen Teil des Bildes ab. So lässt sich beispielsweise ein sehr heller Himmel abdunkeln, während der Vordergrund weitgehend unbeeinflusst bleibt.
Das kann besonders bei Landschaftsaufnahmen mit starken Helligkeitsunterschieden interessant sein.
Weiteres Fotozubehör
Rollei Funk-Fernauslöser für Nikon
Gerade bei Langzeitbelichtungen ist es praktisch, die Kamera auslösen zu können, ohne sie direkt berühren zu müssen.
Dafür verwende ich einen Funk-Fernauslöser von Rollei. Besonders bei Nachtaufnahmen und anderen Situationen, in denen eine möglichst ruhige Kamera wichtig ist, ist das ein hilfreiches Zubehörteil.
Speicherkarten
Zu meiner Ausrüstung gehören außerdem drei Sony-XQD-Speicherkarten mit folgenden Kapazitäten:
- 1 × 64 GB
- 2 × 32 GB
Meine Kamerataschen und Fotorucksäcke
Je nachdem, wohin mich meine Fototour führt, benötige ich unterschiedlich viel Ausrüstung. Deshalb hat sich im Laufe der Jahre auch eine kleine Sammlung an Kamerataschen und Fotorucksäcken angesammelt.
Für einen kurzen Ausflug brauche ich schließlich nicht dieselbe Ausstattung wie für eine längere Reise.
kalahari KAPAKO K-32
Eine schwarze Fototasche aus Canvas, die zu meiner Sammlung gehört. Sie bietet eine Alternative zu meinen größeren Kamerarucksäcken, wenn ich nur einen Teil meiner Ausrüstung transportieren möchte.
GOgroove Kamerarucksack – Galaxis
Seit Februar 2020 gehört dieser auffällige Kamerarucksack mit Galaxie-Muster zu meiner Ausstattung.
Er bietet Platz für Kamera, Objektive und weiteres Zubehör sowie ein Laptopfach, eine Stativhalterung und einen Regenschutz.
GOgroove Kamerarucksack – Lisa, Lila
Diesen mittelgroßen Kamerarucksack besitze ich seit Februar 2019. Er verfügt über anpassbare Trennwände, ein Tabletfach, eine Stativhalterung und einen Regenschutz.
Und natürlich ist er lila. Man kann schließlich auch beim Transport seiner Fotoausrüstung ein wenig Farbe bekennen.
Die Technik hinter meinen Bildern
Über die Jahre habe ich gelernt, dass nicht jede fotografische Situation nach möglichst viel Ausrüstung verlangt. Manchmal reicht mir die Kamera mit einer einzigen Festbrennweite, während ich für andere Motive gezielt mehrere Objektive, Filter und Zubehör einpacke.
Viel wichtiger als die Menge an Technik ist für mich, dass ich mich mit meiner Ausrüstung wohlfühle und mich auf das Fotografieren konzentrieren kann.
Denn am Ende sind es nicht die technischen Daten, an die ich mich erinnere, sondern die Momente dahinter: das erste grüne Leuchten eines Polarlichts am Himmel, die besondere Stille eines verlassenen Gebäudes oder die Atmosphäre eines Konzerts.
Und genau für solche Augenblicke nehme ich meine Kamera immer wieder gerne in die Hand.
Stand: Oktober 2026. Diese Seite zeigt meine aktuelle Fotoausrüstung und wird bei Veränderungen ergänzt.
